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Auftragsverzögerungen bringen MBE unter Druck

Ehemalige KHD HUMBOLDT WEDAG Tochter wird sich über Insolvenzverfahren neu aufstellen

Die ehemals zur KHD HUMBOLDT WEDAG International AG gehörende MBE Coal & Minerals Technology GmbH hat beim Amtsgericht Köln, Aktenzeichen: 73 IN 301/18, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht Köln den Sanierungsexperten Dr. Christoph Niering von Niering Stock Tömp Rechtsanwälte bestellt.

Die MBE Coal & Minerals Technology GmbH ist seit vielen Jahren einer der Weltmarktführer im Bereich der Projektierung und Entwicklung von Maschinen für die Kohle- und Erzaufbereitung. Dabei kann man auf eine über 150-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken und aufgrund der vorhandenen Erfahrung auf kundenspezifische Wünsche in den unterschiedlichsten klimatischen Regionen der Welt Rücksicht nehmen. Neben den beiden von der Insolvenz betroffenen Standorten in Köln und Siegburg verfügt die MBE Coal & Minerals Technology GmbH über Vertriebs- und Tochtergesellschaften unter anderem in Russland, China, Brasilien, Südafrika, Ungarn und Indonesien. „Gemeinsam mit der Geschäftsführung und auch in Absprache mit dem indischen Gesellschafter wird der Geschäftsbetrieb derzeit vollumfänglich fortgeführt.“ so der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering. Gemeinsam mit seinem Team von Niering Stock Tömp Rechtsanwälte hat der vorläufige Insolvenzverwalter bereits die wesentlichen Weichen für die Fortführung des Servicegeschäftes und auch der bestehenden Fertigungsaufträge gestellt. Hierzu gehört es auch, die monatlichen Lohnzahlungen der Mitarbeiter über die Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes zu sichern.

Die heute zum indischen Anlagebauer McNally Bharat Engineering Company Limited gehörende MBE Coal & Minerals Technology GmbH wurde im Jahr 1856 als Maschinenfabrik für den Bergbau von Sievers & Co in Köln-Kalk gegründet und über verschiedene Fusionen u.a. zur Klöckner-Humboldt-Deutz AG schließlich Bestandteil der KHD HUMBOLDT WEDAG International AG. Im Jahr 2009 erfolgte der Verkauf an den heutigen indischen Hauptgesellschafter mit Sitz in Kolkta. Die Kernkompetenzen des indischen Konzerns mit rund 3000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr € 300 Mio. liegen in der Fertigung und Lieferung von Anlagen für den Bergbau, für die Eisen- und Stahlproduktion und von Kraftwerken.

 

NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte zählt zu den größten auf Insolvenzverwaltung spezialisierten Kanzleien in Nordrhein-Westfalen. Mit derzeit sieben regelmäßig bestellten Insolvenzverwaltern und über 70 Mitarbeitern werden gegenwärtig Insolvenzverfahren bei insgesamt 14 Gerichten in Nordrhein-Westfalen betreut.

Dr. Christoph Niering ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner von NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte. Seit mehr als 20 Jahren ist er überwiegend als Insolvenzverwalter tätig und hat seitdem über 2.000 Insolvenzverfahren betreut. Er wird unter anderem von den Insolvenzgerichten in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Köln, Mönchengladbach und Siegen als Insolvenzverwalter bestellt. Aus dieser Erfahrung heraus berät er seit Jahren erfolgreich vor allem große mittelständische Unternehmen bei der Sanierung und Restrukturierung. Neben seiner vielfältigen Autoren- und Vortragstätigkeit ist er auch als Sachverständiger des deutschen Bundestags für insolvenzrechtliche Fragestellungen tätig. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender des Verbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands e. V..

Kontakt: presse@nst-inso.com
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ESUG-Evaluierung

Am heutigen Tag hat das BMJV (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) die Evaluierung des ESUG vorgelegt. Die mit der Evaluierung beauftragten Wissenschaftler sollten im Auftrag der Bundesregierung die Wirkung des im Jahr 2012 in Kraft getretenen Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) überprüfen. Nach dem Ergebnis der Studie besteht ein nicht unerheblicher Nachbesserungsbedarf vor allem bei der Stärkung der Gläubigerrechte, der Unabhängigkeit der Insolvenzverwalter und Sachwalter sowie bei einer Begrenzung der Eigenverwaltung. Auch die Rahmenbedingungen für den Insolvenzplan sind zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber nunmehr auch kurzfristig die in der ESUG-Evaluierung formulierten Änderungsvorschläge umsetzt.

Verlag Günter Hendrisch GmbH & Co. KG

Das Amtsgericht Mönchengladbach hat Herrn Rechtsanwalt Dr. Christoph Niering zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Verlag Günter Hendrisch GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Amtsgericht Mönchengladbach, Aktenzeichen 19 IN 71/18, bestellt. Der Verlag ist führender Anbieter im Bereich der Sicherheit im Güterfrachtverkehr und der Fortbildung von Berufskraftfahrern. So gibt er unter anderem die Zeitschrift „Der Berufskraftfahrer“ heraus. In enger Zusammenarbeit mit der DEKRA werden Fortbildungsmaterialien zur Ladungssicherung entwickelt, die auf der Messe IAA Nutzfahrzeuge in Hannover präsentiert werden. Derzeit wird der Geschäftsbetrieb im uneingeschränkten Umfang fortgeführt und soll sodann im Wege der übertragenden Sanierung oder über einen Insolvenzplan dauerhaft erhalten werden.

NIERING STOCK TÖMP

Dr. Christoph Niering ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner von NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte, eine der großen deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. Seit mehr als 20 Jahren ist er überwiegend als Insolvenzverwalter tätig und hat seitdem über 2.000 Insolvenzverfahren betreut. Er wird unter anderem von den Insolvenzgerichten in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Köln, Mönchengladbach und Siegen als Insolvenzverwalter bestellt. Aus dieser Erfahrung heraus berät er seit Jahren erfolgreich vor allem große mittelständische Unternehmen bei der Sanierung und Restrukturierung. Neben seiner vielfältigen Autoren- und Vortragstätigkeit ist er auch als Sachverständiger des deutschen Bundestags für insolvenzrechtliche Fragestellungen tätig. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender des Verbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands e. V..

Gläubigerversammlung trifft Entscheidungen über die Zukunft von SolarWorld

In der heutigen Gläubigerversammlung beim Amtsgericht Bonn haben die Gläubiger wesentliche Entscheidungen über die Zukunft der SolarWorld Industries GmbH und damit auch über die Zukunft der immer noch mehr als 500 Arbeitnehmer an den Standorten Arnstadt, Bonn und Freiberg getroffen. Der Insolvenzverwalter erläuterte gegenüber den anwesenden Gläubigern, Arbeitnehmern und Betriebsrat insbesondere die aktuelle wirtschaftliche Situation und die fehlende Perspektive, die SolarWorld Industries GmbH in ihrer bisherigen unternehmerischen Ausrichtung zu erhalten. Die Gläubigerversammlung bestätigte insbesondere den Entschluss des Insolvenzverwalters Dr. Christoph Niering und des vorläufigen Gläubigerausschusses, den stark defizitären Geschäftsbetrieb spätestens zum 30.09.2018 einzustellen, sofern sich nicht bis dahin noch ein Investor finden sollte, der den Geschäftsbetrieb übernimmt.

In Vorbereitung auf eine mögliche Schließung hat der Insolvenzverwalter bereits einen Interessensausgleich und Sozialplan mit dem Gesamtbetriebsrat und den Betriebsräten in Arnstadt und Freiberg ausgehandelt. Zur Abfederung möglicher Entlassungen wurden in Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit zwei Transfergesellschaften initiiert, in welche die von ihrem Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter zum 01.08.2018 wechseln können.

In diesen Transfergesellschaften werden die betroffenen Mitarbeiter nicht nur weiter qualifiziert, sondern erhalten innerhalb der nächsten sechs Monate eine finanzielle Unterstützung, welche deutlich oberhalb der Bezüge des Arbeitslosengeldes liegt. Hierdurch können eventuelle persönliche und finanzielle Härten abgefedert werden. Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering wird die Beschäftigten in Bonn, Arnstadt und Freiberg in der nächsten Woche persönlich auf Mitarbeiterversammlungen über das weitere Vorgehen informieren.

Für die Solartechnologie in Deutschland bedeute die Entscheidung einen großen Einschnitt, so Niering: “Die Bundesregierung hat allem Anschein nach die Forschung, Entwicklung und Produktion von Solarzellen in Deutschland aufgegeben. Anders kann ich mir die fehlende politische Reaktion auf die Insolvenz der SolarWorld als letzten großen deutschen Entwickler und Hersteller von Solarzellen nicht erklären”, so der heute in seinem Amt bestätigte Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering. “Dies ist umso unverständlicher, als die Bundesregierung mit der Forschungsfabrik Mikroelektronik einen Weg aufgezeigt hat, wie wichtige Schlüsselindustrien auch in einem schwierigen marktwirtschaftlichen Umfeld erhalten werden können. Mit dem Projekt Forschungsfabrik Photovoltaik hätten nicht nur viele Arbeitsplätze gesichert, sondern vor allem das jahrelange Forschungs-Know-How und die hieraus hervorgegangenen Patente in Deutschland gehalten werden können.” so Niering weiter.

Die SolarWorld Industries GmbH ist im vergangenen Jahr aus der Insolvenz der SolarWorld AG hervorgegangen und beschäftigte zuletzt fast 600 Arbeitnehmer an den Standorten Arnstadt, Bonn und Freiberg. In den überwiegend modernsten Anlagen werden Solarzellen und Solarmodule unter Einhaltung höchster Umweltstandards gefertigt. Asiatische Konkurrenzprodukte unterbieten jedoch seit langem deutlich die in Deutschland notwendigen Herstellungskosten. Dies hat nach der kürzlichen Entscheidung der chinesischen Regierung, weitere Überkapazitäten in den Export umzulenken, noch einmal zugenommen.

Aufgrund der vielfältigen Insolvenzen der letzten Jahre steht nunmehr mit der SolarWorld Industries GmbH der letzte große deutsche Hersteller von Solarzellen vor dem unmittelbaren Aus.  Die Solarzelle ist das Herzstück der Photovoltaik, da sich in diesen “Motoren der Solarmodule” die Forschungs- und Entwicklungskraft wiederspiegelt. Von der Leistungsfähigkeit der Solarzellen ist letztendlich die Leistungsfähigkeit der Solarmodule abhängig.

 

SolarWorld Industries GmbH

Die SolarWorld Industries GmbH ist ein deutsches Solartechnologieunternehmen mit Sitz in Bonn und Produktionsstätten in Arnstadt/Thüringen und Freiberg/Sachsen. SolarWorld konzentriert sich ausschließlich auf die Herstellung und den Vertrieb von Premiumprodukten auf der Basis monokristalliner PERC-Solarzellen, wie bifaziale Glas-Glas-Module mit beidseitiger Energiegewinnung. Von der Insolvenz sind über 500 Mitarbeiter an den Standorten Bonn, Freiberg und Arnstadt betroffen.

 

NIERING STOCK TÖMP

Dr. Christoph Niering ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner von NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte, eine der großen deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. Seit mehr als 20 Jahren ist er überwiegend als Insolvenzverwalter tätig und hat seitdem über 2.000 Insolvenzverfahren betreut. Er wird unter anderem von den Insolvenzgerichten in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Köln, Mönchengladbach und Siegen als Insolvenzverwalter bestellt. Aus dieser Erfahrung heraus berät er seit Jahren erfolgreich vor allem große mittelständische Unternehmen bei der Sanierung und Restrukturierung. Neben seiner vielfältigen Autoren- und Vortragstätigkeit ist er auch als Sachverständiger des deutschen Bundestags für insolvenzrechtliche Fragestellungen tätig. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender des Verbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands e. V..

 

Kontakt: SolarWorld Industries GmbH, Milan Nitzschke: +491729891678

Die schwarze Null steht – der Insolvenzverwalter kann gehen

Zum 01.07.2018 wird der aktive Spielbetrieb der ersten Herrenmannschaft von Alemannia Aachen und auch der U19- und U17-Jugendmannschaften wieder in den TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. eingegliedert. Damit wird das Kapitel der zweiten Insolvenz der Alemannia Aachen GmbH weitestgehend geschlossen.

Mehr Informationen finden Sie im offenen Brief von Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering an die Freunde der Alemannia.

DSK Innovation GmbH & Co. KG über Insolvenzplan entschuldet

Nach Abschluss der erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen konnte ein strategischer Partner gefunden und die dauerhafte Fortführung des Geschäftsbetriebes gesichert werden.

Mit Beschluss vom 19.03.2018 hat das Amtsgericht Mönchengladbach das Insolvenzverfahren über das Vermögen der DSK Innovation GmbH & Co. KG aufgehoben. Den Geschäftsbetrieb des Unternehmens hatten der Insolvenzverwalter Herr Rechtsanwalt Dr. Christoph Niering und sein Team auch über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hinaus erfolgreich fortgeführt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft und die damit verbundene Reduzierung der Logistikflächen und eine Anpassung der Belegschaftsstärke gelang es zudem, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen und einen strategischen Partner zu gewinnen. Nachdem nunmehr die im Insolvenzplan vorgesehene Quote an die am Verfahren beteiligten Gläubiger ausgekehrt und das Verfahren aufgehoben wurde, blickt die Unternehmung in eine vielversprechende Zukunft.

Kontakt: presse@nst-inso.com

SolarWorld liefert weiter aus – Aufträge aus Deutschland, Europa und Asien

SolarWorld Industries GmbH, Europas größter Hersteller von Solarzellen und Modulen, hat nach der Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens seine Produktion an beiden deutschen Standorten wieder aufgenommen und startet in dieser Woche mit der Belieferung seiner Kunden. Die ersten Lieferungen gehen nach Frankreich, Kuwait, Japan, Sri Lanka und an Kunden in Deutschland. Den größten Einzelauftrag machen dabei rund 14.000 Solarstrommodule für einen Kunden in Kuwait aus, von denen die ersten 6.000 jetzt auf dem Weg sind.
Dr. Christoph Niering, vorläufiger Insolvenzverwalter von SolarWorld Industries: „Uns war wichtig, die Produktion so schnell wie möglich wieder anzufahren und SolarWorld-Kunden mit den hochwertigen Produkten aus der Produktion in Arnstadt und Freiberg zu versorgen. Dabei hat sich erneut gezeigt, wie effizient die Prozesse an beiden Fertigungsstandorten funktionieren. Ebenso erfreulich ist, wie viele Kunden den SolarWorld-Produkten aufgrund ihrer Qualität treu bleiben.“
In den nächsten Wochen werde es darum gehen, weitere Kundenaufträge zu erfüllen und gleichzeitig mit möglichen Investoren für das Unternehmen in Kontakt zu treten. Dabei sei die Anzahl der Rückmeldungen vielversprechend.

SolarWorld Industries GmbH
Die SolarWorld Industries GmbH ist ein deutsches Solartechnologieunternehmen mit Sitz in Bonn und Produktionsstätten in Arnstadt/Thüringen und Freiberg/Sachsen sowie Vertriebsstandorten in Deutschland, Singapur und Südafrika. SolarWorld konzentriert sich ausschließlich auf die Herstellung und den Vertrieb von Premiumprodukten auf der Basis monokristalliner PERC-Solarzellen, wie bifaziale Glas-Glas-Module mit beidseitiger Energiegewinnung. Von der Insolvenz sind 570 Mitarbeiter an den Standorten Bonn, Freiberg und Arnstadt betroffen.
Kontakt: press@solarworld.com

NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte zählt zu den größten auf Insolvenzverwaltung spezialisierten Kanzleien in Nordrhein-Westfalen. Mit derzeit sieben regelmäßig bestellten Insolvenz-verwaltern und über 70 Mitarbeitern betreut NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte gegenwärtig Insolvenzverfahren bei insgesamt 14 Gerichten in Nordrhein-Westfalen. Dr. Christoph Niering ist Partner von NIERING STOCK TÖMP Rechtsanwälte und hat in seinen mehr als 20 Jahren als Insolvenzverwalter über 2.000 Insolvenzverfahren betreut. Er ist als Autor und Vortragsredner gefragt und auch als Sachverständiger des Deutschen Bundestages tätig.
Kontakt: presse@nst-inso.com

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